Was ist Mediation?

Mediation ist mehr als bloß eine Form der außergerichtlichen Streitbeilegung.

Mediation geht davon aus, dass jeder Mensch der beste Experte für die Lösung seiner Probleme ist, dass allerdings ein Konflikt ihm den Zugang zu seinen Stärken und Kompetenzen für eine Konfliktklärung blockiert.

In der Mediation unterstützt daher ein allparteilicher Dritter, der Mediator, die Konfliktparteien bei ihren Bemühungen, eigenverantwortlich eine optimale Regelung für ihren Konflikt zu finden.

Mediation führt die Konfliktparteien wieder an ihre Ressourcen heran und ermöglicht ihnen so, selbständig die optimale Regelung für ihre Probleme zu schaffen.

Mediation leistet dies, indem der Mediator den Konfliktparteien für die Dauer der Regelsuche eine sichere Struktur zur Verfügung stellt, die den Kommunikationsprozess zwischen den Parteien regelt und stabilisiert.

Durch ein zunehmend vertieftes Verständnis von sich selbst, den anderen und dem Kontext des Konfliktes, werden verstehensbasierte, eigenverantwortliche Regelungen möglich und kann der Schritt von der Konfrontation zur Kooperation gelingen.

Am Ende stehen rechtsverbindliche Regelungen, die aufgrund  des partizipativen Charakters der Mediation nachhaltig sind und die Parteien zufrieden stellen.

Durch das Bestreben von der Konfrontation zur Kooperation zu gelangen, können am Ende eben nicht nur tragfähige, nachhaltige Regelungen stehen, die schon an sich einen Wert für die Parteien darstellen, sondern es kann auch darüber hinaus ein für beide Parteien echter Mehrwert geschaffen werden. Kooperation zwischen den Parteien kann dann aus 1 und 1 auch 3 machen, da Mediation, anderes als zum Bespiel Gerichtsverfahren, Regelungen über den eigentlichen Konflikt hinaus ermöglichen.

Kein Teil eines Flugzeuges kann von sich aus fliegen, durch ihr Zusammenspiel hebt das Flugzeug ab.