Unternehmensnachfolge

620.000 mittelständische Unternehmen planen bis 2018 nach einer Pressemitteilung der KfW vom 11.07.2016 die Übergabe oder den Verkauf an einen Nachfolger.

Unternehmensnachfolgeregelungen sind dabei immer heikel, sei es, dass der Nachfolger aus dem eigenen Familienkreis stammt, sei es, dass ein fremder Dritter die Nachfolge antreten soll, egal ob „nur“ Anteile verkauft werden, oder ob alle einzelnen Wirtschaftsgüter eines Unternehmens übertragen werden.

Ein Scheitern des Übergangs hängt dabei nach Untersuchungen weniger an rechtlichen oder steuerlichen Fragen, als an ungeklärten emotionalen Konflikten, insbesondere bei Übergängen innerhalb der Familie.

Als Mediator kann ich Sie dabei unterstützen bereits im Vorfeld einer Übertragung, unter Einbeziehung aller Ebenen, die für Entscheidungen eine Rolle spielen, zu klären, was den beteiligten Personen wirklich wichtig ist. Über die reine rechtliche Abwicklung hinaus können im Rahmen einer Mediation Vorstellung und Wünsche der Beteiligten zur Sprache gebracht und damit auch berücksichtigt werden. Die Beachtung dieser vielfach als weicher Faktoren beschriebenen Einflüsse, wie sie im Rahmen der Mediation erfolgen kann, führt im Ergebnis dazu, dass zusammen eine weitaus tragfähiger Lösung gefunden werden kann, als wenn nur nach rechtlichen und steuerlichen Bedingungen geschaut wird.